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Aus dem Schulleben

Festwoche: Podiumsdiskussion

Photo der gut besuchten Aula der Schule

Anlässlich der 10-Jahresfeier stellte sich unsere Schulfamilie die Frage „Inklusion: Anspruch und Wirklichkeit“ und lud zu einer Podiumsdiskussion. Das notwendige Fachwissen lieferte mit einem Impulsvortrag Prof. Dr. Hans Wocken, ein engagierter Verfechter der Inklusionspädagogik. Seine Meinung: Für die Vielfalt der Kinder benötigen wir eine Vielfalt des Unterrichts und eine Vielfalt an qualifizierten Pädagogen – aber kein „Aufräumen in verschiedene Schultypen“ wie in den „Aufräumen“-Bildern von Urs Wehrli.

Photo vom Podium

Moderiert von Steffi Kolbe-Becker, Radio Mainwelle, stellten die Teilnehmer des Podiums Vorteile der Inklusionspädagogik heraus, widerlegten Vorurteile und hinterfragten aktuelle Ansätze politischer Umsetzung.
Neben Prof. Wocken diskutierten Heidrun Weber, ehemalige Rektorin der Jean-Paul-Schule (der ersten inklusiven Regelschule in Bayreuth), Prof. Dr. Ludwig Haag, Lehrstuhl Schulpädagogik der Universität Bayreuth und aktiv für „Schule im Aufbruch“, der ehemalige Montessori-Vater Jörg Chales de Beaulieu, die Montessori-Schülerin Luca Fischer und Schulleiterin Tina Weigel. Sie tauschten ihre Erfahrungen zum Thema Inklusion aus mit Peter Meyer, Vizepräsident des Landtages, Thomas Hacker, MdL und Fraktionschef der FDP, und Ulrike Gote, MdL von Bündnis 90/ Die Grünen

Tina Weigel berichtet über Inklusion in der Montessori-Schule

Den knapp 100 Teilnehmern der Abendveranstaltung war nach zwei Stunden klar, dass es Mut braucht, sich auf ein anderes als das bewährte Schulsystem einzulassen. Heidrun Weber ermutigt: „Fangen Sie einfach an und überzeugen Sie Eltern und Pädagogen von Ihrer Idee, schaffen Sie eine Vertrauensbasis für die Inklusion. Und scheuen Sie sich nicht, bei jedem Kind dazuzulernen.“ Ähnliches weiß auch unsere Schule zu berichten. Engagierte Eltern und idealistische Pädagogen waren vor zehn Jahren überzeugt von der Idee der Inklusion und dem Konzept Maria Montessoris „Hilf mir, es selbst zu tun“. Sie waren auch mutig genug, eine eigene Schule zu gründen. Dadurch lernen heute 180 verschiedenste Schülerinnen und Schüler von der ersten bis zu zehnten Jahrgangsstufe in dieser Schule. „Unsere Schüler lernen individuell in heterogenen Gruppen und erarbeiten sich ihr Wissen selbst – gut betreut unter Anleitung qualifizierter Pädagogen,“ berichtet unsere Schulleiterin Tina Weigel. Luca Fischer, die Schulsprecherin der Privaten Montessori Schule Bayreuth, ergänzt: „Wir fühlen uns hier alle wohl und gehen gerne in die Schule. Jeder von uns, egal ob mit körperlichem, geistigen oder gar keinem Handicap, ist irgendwie normal.“

Tanja Wagner und Jörg Rambau

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